Aktuelles

Rita Süßmuth, Vortrag: Frauen-Macht-Politik

Samstag, 25.05.19, 18:00 Uhr, Citykirche, Kirchplatz 14.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen an der Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Mütter der Grundgesetzes“ teilzunehmen.  Die promovierte Erziehungswissenschaftlerin war 20 Jahre als Wissenschaftlerin und Professorin an verschiedenen Universitäten und Hochschulen tätig. 1986 war sie die erste Bundes-Frauenministerin, zehn Jahre Präsidentin des Deutschen Bundestages und langjährige Vorsitzende der Frauenunion. Auch heute noch, 82jährig, setzt sie sich leidenschaftlich für die Emanzipation der Frau und die Gleichstellung von Frauen und Männern ein. Im Vortrag ”Frauen – Macht­­ – Politik” spricht Rita Süßmuth über ihre Erfahrungen als Mitstreiterin für Veränderung in Gesellschaft und Politik, ihre Vorbilder und ihre Meinung zur Frauenquote. Im Anschluss an den Vortrag können die Besucher*innen mit Frau Süßmuth ins Gespräch kommen. Moderiert wird der Abend von Ursula Gormanns.

Die neue FRAU: ZUR ZEIT ist erschienen

Die Gleichstellungsstelle hat einen umfassenden Frauenwegweiser herausgegeben, der Bürgerinnen und Bürgern in Mönchengladbach eine Orientierungshilfe bietet. In dieser Broschüre werden Vereine, Organisationen, Initiativen, Beratungsstellen etc. anschaulich dokumentiert, insbesondere auch solche, die speziell Frauen eine Unterstützung bieten. 

Die Broschüre liegt in der Gleichstellungsstelle, den Berzirksverwaltungsstellen sowie in städtischen Bibliotheken aus und ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos.

Broschüre FRAU: ZUR ZEIT


„100 Jahre Frauenwahlrecht 1918-2018“

Am 19.Januar 1919 konnten Frauen erstmals zu den Wahlen der Verfassungsgebenden Nationalversammlung als Kandidatinnen antreten und wählen. 82 Prozent der Frauen nahmen damals ihr Wahlrecht wahr und der Frauenanteil in der Nationalversammlung betrug 9 Prozent. Am 30. November 1918 wurde nach jahrzehntelangem hartnäckigem Kampf von Frauen gegen enormen Widerstand in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht für Frauen eingeführt. Diese historischen Daten markieren Meilensteine im Kampf für gleichberechtigte politische Teilhabe von Frauen und gibt uns heute 100 Jahre später Anlass weiterhin für Frauenrechte und eine gleichberechtigte Gesellschaft zu streiten.

Aus diesem Anlass wurde die Broschüre „100 Jahre Frauenwahlrecht 1918-2018“ mit kommunalem Bezug von der Mönchengladbacher Frauengeschichtsgruppe „FrauenVita e.V.“ gemeinsam mit  Frauen der Viersener Geschichtsgruppe „Euregia – Frauenwege zwischen Rhein und Maas“, dem Frauengeschichtskreis Dinslaken und „Frauen plus für Monheim“ sowie mit Unterstützung der Gleichstellungsstellen der Städte Mönchengladbach und Viersen erstellt. Die Broschüre als PDF finden Sie hier

Die Broschüre ist in der Gleichstellungsstelle erhältlich.


Der "Mädchenmerker"

Pünktlich zum neuen Schuljahr ist die 13. Ausgabe des Mädchenmerkers für Schülerinnen erschienen, der jährlich in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und der Gleichstellungsstellen NRW herausgegeben wird.

Der kostenlose Taschenkalender bietet Infos, Tipps und Lesestoff rund um die Berufswahl, Ausbildung und Bewerbung. Neben den Berufsportraits Binnenschifferin, Landschaftsgärtnerin oder Astronautin gibt es viele Tipps und Informationen zu Studiengängen, Auslandaufenthalten sowie Hinweise auf Freizeitangebote, spezielle Beratungsangebote in Mönchengladbach und vieles, vieles mehr.


Copyright: Pinkstinks

Pinkstinks - Das Projekt Werbemelder*in  

Pinkstinks ist eine Protestorganisation, die sich gegen Sexismus engagiert. „Wir finden Vielfalt schön“

Von 2013 bis 2017 setzte sich Pinkstinks für eine Gesetzesnorm gegen Sexismus in der Werbung ein. Die Kampagne wurde in der Presse stark thematisiert und eine Petition wurde unterschrieben. Dennoch fand das Thema keinen Eingang in das Wahlprogramm 2017. Stattdessen wurde ein Monitoring (das Beobachten, Überwachen und Protokollieren) sexistischer Werbung in Deutschland beschlossen, um festzustellen, wie verbreitet diese ist. 

Über die App kann jede*r Werbemotive einreichen, die einfach nur ärgern. Auf einer Deutschlandkarte wird dann notiert, wo diese Werbung gesehen wurde. So entsteht eine Landkarte mit sexistischer Werbung, die deutlich macht, wie verbreitet Sexismus in der Werbung ist, und dass dagegen etwas getan werden muss. Das Projekt - die Meldungsfunktion mit Deutschlandkarte, die Bildungsarbeit sowie die Datenbank - wird bis Juli 2019 vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.


Vulvarines sind „notheidisgirl“

Die Vulvarines sind eine Gruppe von jungen feministischen Aktivistinnen in Mönchengladbach. Und derzeit protestieren sie mit ihrer Kampagne #notheidisgirl gegen unrealistische Schönheitsnormen und gegen den gesellschaftlichen Druck, der somit durch die Mode- und Werbeindustrie auf Mädchen und junge Frauen ausgeübt wird.

Die Kampagne will unter dem Hashtag #notheidisgirl auf Instagram und Twitter darauf aufmerksam machen, dass es nicht o.k. ist, welche utopischen Schönheitsideale Germany´s Next Topmodel vertritt und wie dieses vorgegebene Ideal Menschen jeglichen Geschlechts unter Druck setzt. Die Vulvarines wollen „Menschen darin bestärken, (körperliche) Vielfalt zu zeigen und zu leben“. Deshalb starteten sie den Aufruf im Internet, Fotos mit persönlichen Statements zu posten. Mit den Fotos zeigen junge Frauen - und auch Männer-, dass sie ganz sie selbst sein wollen und gerade deshalb wertvoll sind. Je mehr sich der Aktion anschließen, desto stärker die Botschaft.

Fotos